Bericht zur Informationsfahrt ins Krematorium am 04. Mai 2018

Am 04. Mai trafen wir uns im Bestattungsinstitut mit vielen Interessierten. Kurz nach 16.30 Uhr kam unser Bus um uns abzuholen. Mit dem Bus ging es dann über Weingarten, wo noch zwei weitere Teilnehmer zugestiegen sind, nach Landau ins Krematorium. Herr Böhm begrüßte alle Teilnehmer recht herzlich und informierte über den geplanten Ablauf.

Herr Böhm begrüßt alle Teilnehmer der Informationsfahrt

Nach der Ankunft im Krematorim Landau wurden wir von Herrn Mantel begrüßt. Er nahm gleich mit den ersten Worten den Anwesenden die möglicherweise noch vorhandene Furcht.

Der Eingang zum Krematorium Landau

Nach der Begrüßung gab uns Herr Mantel viele Informationen zum Krematorium und den gesetzlichen Vorschriften. Es wurden viele Fragen von ihm beantwortet. Die Führung begann in dem Raum, in welchem die Verstorbenen zunächst ankommen und auch die amtsärztliche Untersuchung stattfindet.

Herr Mantel steht Rede und Antwort

Danach wurden uns die beiden Öfen in ihrer Funktion und der Einäscherungsprozess erläutert. Auch die gesetzlichen Bestimmungen bei einer Kremation wurden uns dargelgt und sorgten bei dem ein oder anderen Teilnehmer doch für einen Überraschungsmoment. So muss  zum Beispiel alles was in die Brennkammer eingefahren wird auch später mit in die Aschenkapsel. Es wurde hier auch sehr deutlich, dass eine Verwechslung der Verstorbenen oder eine eine „Mehrfachkremierung“ nicht möglich ist. Auch was es mit dem Schamottstein auf sich hat wussten viele Teilnehmer nicht.

Krematorium Landau

Weiter ging die Führung im Keller des Krematoriums, wo wir erfahren haben, wie die Asche in die Aschenkapsel kommt und wie diese verschlossen wird. Auch erklärte uns Herr Mantel was alles auf der Verplombung stehen muss und wie man auch nach Jahren noch die Asche zuordnen kann.

So wird eine Aschenkapsel fachgerecht verschlossen.

Den warmen Keller haben wir dann verlassen um etwas mehr über die Technik zu erfahren. Hier wurde uns die automatisierte Kremation vorgestellt, wie die Temperatur überwacht wird und wie weit der Prozess fortgeschritten ist. Das Krematorium Landau war übrigens das erste private Krematorium in Deutschland. Auch die Frage ob die Wärme als Energie wiederverwertet wird konnte Herr Mantel beantworten.

Herr Mantel erklärt etwas mehr zum technischen Ablauf.

unsere interessierten Gäste folgen den Ausführungen

Nach dem alle Fragen beantwortet waren ging es mit dem Bus weiter nach Impflingen wo wir im Weingut Ewald Heißer für die Fragerunde in einer ansprechenden Atmosphäre empfangen wurden. Hier hatten die Teilnehmer nochmals in lockerer Runde die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen und weitere Fragen von uns beantwortet zu bekommen. Das Weingut Ewald Heißer hat uns mit kleinen pfälzer Köstlichkeiten, feinen Weinen oder auch nur Mineralwasser tolle Rahmenbedingungen für die Fragestunde gegeben.

Das Weingut Ewald Heißer hat uns bestens umsorgt.

Gegen 19.45 Uhr waren wir dann für die Rückfahrt bereit und kurz davor bekam jeder der Teilnehmer noch eine Flasche Wein von unserer Jubiläumsediton welche wir zum 60-jährigen Firmenjubiläum aufgelegt haben.

unser Jubiläumsedition zum 60-jährigen Bestehen der Firma Böhm-Kramny.

Zurück ging es dann durch die schöne Pfalz nach Speyer.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern, dem Krematorium Landau und dem Weingut Ewald Heißer für das Interesse, die tolle Unterstützung und das ermöglichen eines interesseanten und informativen so wie auch schönen Nachmittag bedanken.

Andreas Böhm

Weitere Informationen auch zu unseren kommenen Veranstaltungen finden Sie hier:

www.boehm-kramny.de
www.krematorium-landau.de
www.weingut-heisser.de

 

 

 

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Kommentar

Gustav Sucher | am 26. September 2018 um 08:04 Uhr

Hallo, sieht nach einer gelungen Trauerfeier aus 🙂 Das Buffet sieht klasse aus und war es sicherlich auch. Danke für die vielen Bilder!

Andreas Böhm | am 26. September 2018 um 08:12 Uhr

Vielen Dank für das tolle Feedback!

Gustav Sucher | am 30. Oktober 2018 um 09:26 Uhr

Hallo, das sieht sehr Feierlich aus. An Bestattung würde mich das eher nicht erinnern. Aber gut, eine Besichtigung sollte auch nicht unbedingt immer das Gefühl hervorrufen, das es am Ende dann gibt. Danke für den tollen Blog Beitrag!

Friedwald